Kinderwunsch: Welche genetischen Veranlagungen habe ich, die für meine Nachkommen von Bedeutung sein können?

Sie und Ihr Partner möchten ein Kind. Als Eltern geben Sie Ihre DNA (Erbinformation) an ihre Nachkommen weiter und somit die Veranlagung  für viele sehr verschiedene Merkmale wie z.B. die Haar- oder Augenfarbe. Neben der Information für allgemeine Merkmale enthält Ihre  DNA auch die Information bzw. die Veranlagung für erbliche Erkrankungen. Diese können bei einem Kind zur Ausprägung kommen, auch wenn beide Elternteile gesund sind und  in der Familie keine sogenannten Erbkrankheiten bekannt sind. Warum ist das möglich? Eine Relevanz für die Nachkommen kann dann bestehen, wenn beide Elternteile Träger (Carrier) einer Mutation in demselben Gen sind. Heute wissen wir, dass jeder Mensch in vielen dutzend Genen Mutationen trägt, die bei den Nachkommen zur Erkrankung führen, wenn der Partner ebenfalls Anlageträger ist und die Mutation weitervererbt. Für die einzelnen der häufigsten Erbkrankheiten ist jeder 20. bis 50.  Mitteleuropäer Carrier einer Mutation in einer Genkopie. Über die Analyse der eigenen Erbanlagen können Sie feststellen, ob Sie und Ihr Partner  Träger genetischer Varianten sind, die zu erblichen Erkrankungen bei Ihren Nachkommen führen können.  Ein Zugang zu Ihrem persönlichen genetischen Profil und dem Ihres Partners sind bio.logis „personal genomics services“ (PGS). Mit PGS können Sie sich auf eine Trägerschaft von Anlagen (Mutationen) für 21 verschiedene erbliche Erkrankungen untersuchen lassen, von denen jede einzelne mit einer Häufigkeit von 1 : 20 bis 1:100 in der Bevölkerung vorkommt. Die mit PGS gelieferten Ergebnisse und Befunde können Sie dann für mögliche nächste Schritte auf dem Weg zu besseren Entscheidungen mit Ihrem Arzt besprechen. 

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