Helfen mir Statine bei einer Fettstoffwechselstörung oder sind die Medikamente schädlich für mich?

Ihr Arzt hat Ihnen ein Arzneimittel aus der Wirkstoffgruppe der Statine verordnet. Zu diesen sogenannten Cholesterin-Synthese-Hemmern gehören vor allem Simvastatin, Pravastatin, Fluvastatin,  Lovastatin, Atorvastatin und Rosuvastatin.  Statine senken erhöhte Cholesterinspiegel im Blut und werden zur Behandlung von erhöhten Blutfettwerten zusätzlich zu einer Diät  oder unterstützend zur Prävention von Herz-Kreislauf-Ereignissen eingesetzt. Ihr Wirkmechanismus trägt dazu bei, dass weniger Cholesterin in den Wänden der Blutgefäße abgelagert wird. Dies senkt das Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu bekommen.

Wissenschaftliche Studien haben jedoch gezeigt, dass die Wirkung von Statinen nicht bei jedem Menschen gleich ist. So kann beispielsweise die Wirkung des Cholesterin-Synthese-Hemmers aufgrund von genetischen Veränderungen reduziert oder auch erhöht sein. Zwischen 20 und 50 Prozent aller Patienten, die mit bestimmten Medikamentengruppen, darunter auch Statinen, behandelt werden, sprechen nicht ausreichend auf die Medikation an. Oder die Therapie wird abgebrochen, weil das Medikament nicht vertragen wird. Informationen über Ihr persönliches Ansprechen auf ein Medikament oder auch das Vorliegen erblich bedingter Risikofaktoren können Ihre Gene geben. Mit Informationen über Ihr persönliches genetisches Profil erfahren Sie, ob und wie gut Statine bei Ihnen wirken oder ob Sie von einer erblichen Form einer Hypercholesterinämie betroffen sind. Ein Zugang zu Ihrem persönlichen genetischen Profil ist bio.logis „personal genomics services“ (PGS). Mit den Ergebnissen und Befunden von PGS kann Ihr Arzt die Medikamentenbehandlung auf Ihre genetischen Varianten abstimmen.

 

Relevante Leistungen zu diesem Thema